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Michael Sele (The Beauty Of Gemina) - 15.03.2014 - Ich bin immer noch sehr begeisterungsfähig!
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Geschrieben von Moon   
Freitag, 21. März 2014

Am 21. Februar 2014 erschien "Ghost Prayers" - das neue Album der Schweizer Wave-Goth-Rock-Formation The Beauty Of Gemina. Es ist, wie jedes Album der Band, eigenständig - und doch ganz Gemina! Sehnsucht, Trauer, Melancholie, Hoffnung und Endlichkeit sind nach wie vor die zentralen Themen, verpackt in poetische Texte und vorgetragen von Michael Seles eindringlicher, düster-sonorer Stimme. Klammert man das 2013 erschienene Akustikalbum "The Myrrh Sessions" aus, so unterscheidet sich "Ghost Prayers" deutlich von seinen Vorgängern. Das typisch atmosphärische ist zwar nach wie vor vorhanden, jedoch merklich in den Hintergrund gerückt, um Gitarren, Drums, Bass und Piano mehr (Klang-)Raum zu geben. Im ersten Moment könnten die teilweise dominanten Folk-Elemente auf Fans der ersten (und eher elektronischen) Alben vielleicht etwas verstörend wirken. Dennoch sollte man sich die Zeit nehmen, Musik und Texte auf sich wirken zu lassen - es lohnt sich definitiv!

Vor dem großen Showdown zum "Ghost Prayers" Tour-Eröffnungskonzert am 15.03.2014 in Zürich (den Review gibt es hier), nimmt sich Michael Sele, Kopf und Stimme der 2006 gegründeten Band, trotz Vorbereitungsstress noch Zeit für ein Interview… ich fühle mich ein bisschen geehrt!
Moon: Michael, erst einmal vielen Dank, dass du dir gerade heute Zeit für mich nimmst! Die "Feuertaufe" steht kurz bevor. Wie geht es dir und wie ist die Stimmung in der Band?
Michael Sele: Die Stimmung ist gut, aber sehr angespannt. Wir haben jetzt einen Soundcheck gemacht und mit dem Licht alles eingestellt. Da es, wie du sagst, die Feuertaufe ist, haben wir es noch nicht vorher geprobt auf einer Bühne. Es ist immer wie eine Premiere im Theater. Da ist schon die Spannung, es hat noch nicht so die Routine. Aber das macht’s auch aus und wir sind natürlich sehr motiviert.
Moon: Habt ihr vor dem Auftritt ein bestimmtes Ritual um runter zu kommen oder um durchzustarten?
Michael Sele: Wir versuchen, wenn es uns gelingt, ganz kurz alle zusammen zu sitzen und das Konzert durchzusprechen - Anfang, Schluss, wichtige heikle Punkte im Set. Ich versuch’ noch ein bisschen zu erklären, was ich vielleicht mit dem Publikum vor habe - meistens mache ich das dann wieder an einem anderen Ort. Bei uns wird vieles auch improvisiert in der Show selbst. Natürlich wünscht man sich Glück und versucht sich ein bisschen Energie zu geben.
Moon: Unterscheidet sich denn das Züricher, also das "Heim"-Publikum, von anderen?
Michael Sele: Es ist schon eine Art Heimkonzert, aber wir sind selbst nicht aus der Stadt Zürich. Für uns ist das eine Mischung. Viele kennen uns natürlich. Trotzdem ist es ein Züricher Publikum. In Deutschland würde ich es vergleichen mit Berlin. Es ist die Großstadt und die spezielle Stadt und die Leute hören, aber man muss sie auch wirklich immer wieder überzeugen. Sie sind auch Einiges gewohnt, das muss man schon feststellen - nicht ganz so einfach, eher ein schwierigeres Publikum. Aber wir werden heute viele Fans da haben und auch viele aus Deutschland und die bringen immer gute Stimmung!
Moon: Ihr seid, wenn man mal das Akustik-Album "The Myrrh Sessions" ausklammert, mit "Ghost Prayers" musikalisch neue Wege gegangen. Wie ist denn so die Resonanz der Fans, vor allem der "Alteingesessenen"?
Michael Sele: Also die Kritiken bis jetzt waren hervorragend gut - sehr oft 9 von 10 oder 10 von 10 Punkten. Bei den Fans, die uns jetzt wirklich die ganze Zeit begleiten, ist es ganz toll angekommen. Aber es ist vielleicht noch ein bisschen zu früh. Wir werden jetzt sehen und spüren: die neuen Stücke live - wie kommt das an? Es ist immer ein bisschen eine Gratwanderung. Wobei ich natürlich immer versucht habe, einen Schritt nach vorne zu gehen und mich auch ein bisschen zu verändern. Da kann man nie ganz ausschließen, dass Leute der allerersten Stunde, die sehr auf die elektronischen Sachen stehen, vielleicht dann denken, es wäre schön mal wieder eher ein bisschen "Back To The Roots" zu gehen. Aber ich denke, wichtig ist die Entwicklung und ich hoffe, dass die Leute immer wieder mitkommen.
Moon: Wie gehst du denn mit Kritik um, vor allem von Fans direkt?
Michael Sele: Die Fans sind in der Regel sehr wohlwollend. Das andere Problem ist eher bei den ganzen Social Medias, Facebook und so. Da sind natürlich unglaublich viele Leute unterwegs, die schreiben einfach über alles oder machen über sehr viele Sachen einen Kommentar. Und da muss man manchmal wirklich aufpassen, dass man es nicht persönlich nimmt, wenn einfach auch mal schlechte Sachen verbreitet werden. Dann versuche ich, das ein bisschen auszublenden. Aber ganz ehrlich gesagt: ein bisschen tut’s immer weh! Wenn es differenziert ist, wenn sich derjenige damit auseinandergesetzt hat, dann kann man es eher akzeptieren, als wenn irgendjemand, meistens noch anonym mit einem Pseudonym, dann irgendwas schreibt. Aber wir sind in der Regel auch ein bisschen verschont.
Moon: Was hat dich bewegt bzw. inspiriert, den Stil von "The Myrrh Sessions" im neuen Album einzubringen und weiter zu gehen?
Michael Sele: Natürlich die Erfahrungen. Wir haben viel live gespielt mit den akustischen Instrumenten. Das Reduzieren, das Wesentliche der Songs mehr in den Mittelpunkt zu stellen - das waren natürlich sehr schöne Erfahrungen! Das war sehr viel dynamischer, es war mehr Interaktion innerhalb der Band und ich habe tolle Musiker in meinen Reihen. Und dass die auch mehr Platz bekommen haben, das war für uns alle sehr motivierend. Und dann natürlich das Feedback, das gekommen ist. Das haben wir schon genossen und da war für mich klar: darauf zu verzichten, wäre eine Schande! Also das muss man irgendwie weiter pflegen und ich glaube, das ist es wie so eine Mischung passiert. "Iscariot Blues" und die Akustikwelt sind ineinander geflossen.
Moon: Was inspiriert dich allgemein?
Michael Sele: Sehr viele Dinge! Ich bin jemand, der sehr wachsam durch die Welt geht. Menschen natürlich vor allem, die Geschichten die hinter den Menschen stehen. Mich faszinieren vor allem auch Menschen, die nicht so die ganz glatten Biografien haben, sondern ein bisschen Brüche haben in ihrer Biografie, die gelernt haben auch mal zu scheitern, die ihre eigenen Grenzen ausloten. Das fasziniert mich und da haben wir natürlich in der Szene ein gutes Potential von Leuten und von inspirativen Menschen. Dann aber natürlich auch das Tagesgeschehen. Ich bin jemand, der auch Zeitungen liest und Nachrichten hört und Dinge, die passieren, fließen automatisch ein.
Moon: Gibt es eine bestimmte Band oder Musik, die dich grundlegend in deinem Leben bzw. in deinem musikalischen Schaffen beeinflusst hat?
Michael Sele: Ich war immer auch ein sehr großer Musikhörer, als Kind schon. Ich hab sehr früh, damals waren es noch Schallplatten, gesammelt. Sehr breit von Klassik über Jazz, Hard Rock und Heavy Metal. Alles was damals immer wieder auch ein bisschen im Trend war. Ich hab gewisse Bands natürlich mehr verfolgt, weil sie mich mehr angesprochen haben. Natürlich waren da Bands der 80er dabei: The Cure natürlich, U2 in ihren Anfängen. Dann auch viele elektronischen Sachen, die mir gut gefallen haben. Kraftwerk zum Beispiel habe ich viel und oft gehört, dann Pink Floyd, noch ein bisschen weiter zurück, David Bowie. Und es ist bis heute so: ich freu‘ mich immer, wenn ich mal wieder was entdecken kann, was mir dann auch sehr gut gefällt. Ich denke das ist wichtig, um die eigene Sprache zu finden, und man muss auch den Wortschatz erweitern und den anderen zuhören. Ich glaube, wenn man nur sich selber zuhört, wird’s langweilig!
Moon: Ihr seid auch bei der Produktion neue Wege gegangen, indem ihr das Album über Pledgemusik sich quasi selbst finanzieren lassen habt, ohne den Rückhalt eines Labels. Warum?
Michael Sele: Wir wollten noch unabhängiger werden, wollten wirklich bestimmen: wie geht es weiter? Wann kommt etwas Neues heraus? Und auch die Möglichkeit, ganz direkt und ohne Zwischenstationen, ohne Zwischenhändler, quasi direkt die Musik zu den Fans bringen. Das war natürlich ein Abenteuer und wir wussten nicht recht, wie das angenommen wird. Wir hatten gute Resonanz und es hat sich wirklich auch gezeigt, dass wir gewisse Leute kennen gelernt haben, die wir sonst wahrscheinlich nie kennengelernt hätten! Die, die wirklich große Fans sind, die haben die Idee auch verstanden. Das war keine Promo- oder Marketingidee oder irgendein Gag, sondern es war wirklich existenziell. Im heutigen Musikgeschäft, wo es sehr schwierig geworden ist, geht’s auch ums Überleben! Und das war eine Möglichkeit für die Fans: wollen sie die Band weiterhin hören, sind sie auch ein Teil davon? Das war der Hintergedanke. Es war ein Risiko, wobei ich schon dachte, dass wir eine gewisse Fanbase haben und dass wir auch immer eine Band waren, die nicht irgendwo im Elfenbeinturm Musik macht, sondern wo der Kontakt zu den Fans und Leuten, die die Musik mögen, ganz wichtig ist. Wir nehmen uns oft die Zeit, auch nach Konzerten oder auch wenn keine Konzerte sind, und sind irgendwo greifbar. Man kann uns anschreiben - wir geben Antworten. Das sind nicht irgendwelche anonymen Managements, die uns da vertreten. Darum haben wir gedacht: irgendwie sollte das schon funktionieren. Wenn es jetzt gar nicht geklappt hätte, hätte man dann halt andere Lösungen suchen müssen. Aber ich bin jetzt froh! Es ist auch ein Signal, dass man merkt, es hat etwas ausgelöst. Ich glaube auch, das Bewusstsein bei den Hörern ist gewachsen und gestiegen. Wir haben ganz tolle Erlebnisse gehabt durch gewisse Sachen die man dort pledgen konnte. Wir hatten ein Abendessen mit Fans oder sie konnten hinter den Kulissen dabei sein. Ich glaube es war wirklich so ein Geben und Nehmen und es hat Spaß gemacht und es hat uns auch geholfen! Nochmals Danke an alle, die uns hier unterstützt haben!
Moon: Welchen Einfluss hatte dieser Weg auf dein kreatives Schaffen?
Michael Sele: Es hat keinen Einfluss gehabt. Wir waren eigentlich relativ spät, muss man sagen. Die Songs waren schon geschrieben und erst zu einem späten Zeitpunkt haben wir gesagt: komm! Natürlich haben wir auch gesehen, wie das andere Bands machen und wir haben gedacht: das machen wir auch, wir versuchen das! Und insofern hatte es keinen Einfluss.
Moon: Heute ist The Beauty of Gemina Headliner, in der Vergangenheit habt ihr auch oft als Support gespielt. Mit wem würdest du gerne mal auf Tour gehen? Was wäre deine persönliche Traumkonstellation?
Michael Sele: Das ist eine gute Frage! Wir hatten schon ein paar Mal Supportsachen gemacht und das war auch immer eine spannende Zeit, eine gute Zeit. Man sieht ein bisschen hinter den Kulissen: wie machen es andere? Wir haben sehr viele Bands, gerade aus Deutschland, die wir sehr gut kennen in der Zwischenzeit. Man trifft sich dann auch auf Festivals und man kennt sich und man schätzt sich auch. Wir haben uns auch viel Respekt erarbeiten können. Für mich wäre es natürlich spannend, mal mit einer englischen oder amerikanischen Produktion was machen zu können. Wir hatten einmal Einblick mit Smashing Pumpkins und das ist natürlich schon noch eine andere Geschichte. Die Mentalität ist ein bisschen anders, und da mal dabei zu sein, ist schon spannend! Welche Band? Ab einer gewissen Größe einer Band hat man dann natürlich auch keinen Kontakt mehr, also das nützt einem dann auch nicht so viel. The Cure wäre natürlich sicher genial! …wenn die überhaupt noch mit uns reden würden!
Moon: Es gab bei euch in den letzten Jahren die eine oder andere Personalumbesetzung. Der "harte Kern" sind ja eigentlich nur du und Mac. Wie schwer ist es denn bei so einem eingespielten Team, wenn man dann als "Neuer" dazu kommt?
Michael Sele: Das ist immer ein Prozess, der natürlich auch Zeit braucht. Es geht ja nicht nur ums Musikalische, sondern auch um eine zwischenmenschliche Komponente. Wenn man jemand Neues kennenlernt, dann ist das ähnlich wie bei Beziehungen. Das Grundgefühl muss irgendwo gut sein. Aber wie sich das entwickelt, kann man erst sagen, wenn man auf Tour geht und die ersten Konzerte spielt. Dann spürt man letztlich auch: passt es wirklich? Mac und ich, wir haben The Beauty Of Gemina damals gegründet. Wir sind eigentlich die Urväter. Im Moment habe ich ein gutes Gefühl. Ich denke mit Marco an der Gitarre haben wir jemand sehr, sehr nah bei der Band. Und beim Bass braucht es noch ein bisschen Zeit und wird sich zeigen, wie sich das entwickelt. Das kann ich noch nicht so abschließend sagen.
Moon: Gehst du eigentlich auch noch selber als Gast zu Konzerten?
Michael Sele: Weniger. Aber wenn wir auf Festivals spielen, genieße ich das sehr, viele Bands auch anzuhören. Man hat dann natürlich das Privileg, hinter die Bühne gehen zu können, neben der Bühne sehr nahe dabei zu sein. Das ist schon spannend und das mache ich schon gerne. Wir sind nicht diejenigen, die spielen und dann hauen wir wieder ab. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, uns viel anzuhören. Wir werden in England sein, Mitte August. Ein ganz großes Alternative-Festival und das ist eine Riesenliste von Bands, wo ich denke: endlich kann ich die auch mal live hören! Darum werden wir drei oder vier Tage dort sein.
Moon: Gibt es bestimmte Konzert-Highlights für dich, wo du sagt: "Das war ein Erlebnis, sowas hat man nur einmal!"?
Michael Sele: Ja, gibt es. Mir gefallen halt oft Konzerte, wo auch mal ein paar unerwartete Sachen passieren. Ich war zum Beispiel bei Soap & Skin. Das ist eine österreichische Künstlerin, Anja Plaschg heißt sie. Und die macht ganz spezielle Avantgarde-Musik. Das war für mich so ein riesen Konzert-Highlight. Sie ist 20 oder 22 und irgendwo war ein Handy, das geklingelt hat, und dann wollte sie schon das Konzert abbrechen. Und dann denkt man: Wie würde ich mich jetzt verhalten? Man schaut dann natürlich auch: wie machen das andere Sängerinnen oder Sänger. Ein Konzert-Großerlebnis ist schon auch immer wieder The Cure zum Beispiel oder David Bowie - hab ich leider schon lange nicht mehr gesehen. Da gibt es schon Einige! Oder auch auf dem M’era Luna immer wieder Bands oder auf dem Amphi. Anne Clark zum Beispiel, wo ich denke: Wow, immer noch Wahnsinn! Nichts verloren von der ganzen Aura. Ich bin immer noch sehr begeisterungsfähig!
Moon: Was spielst du lieber: Konzerte oder Festivals?
Michael Sele: Festivals sind natürlich ein bisschen einfacher, man muss sich um vieles nicht kümmern. Leute hat’s sowieso, man kennt die Bühne, es sind oft ganz gute Teams dort. So ein Festival ist schon spannend. Man weiß man kommt, man hat einen gewissen Teil Fans, man hat auch viel neues Publikum. Man kann die überzeugen oder auch nicht. Und das gefällt mir schon gut, ich spiele gerne Festivals. Clubs ist halt so eine Sache. Nervlich ist es ein bisschen anstrengender im Vorfeld. Hat’s genug Leute? Hat’s genug Vorverkauf? Jeder Abend ist ein bisschen anders. Wie ist die Location? Wie sind die Leute dort drauf? Da gibt’s halt angenehmere Clubs und freundlichere Behandlung und es gibt schlechtere und da muss man durch. Also die Festivals, die wir in der Zwischenzeit spielen, sind sehr, sehr professionelle Festivals, wo wir das auch richtig genießen können.
Moon: Letzte Frage: Was erwartest du von dem heutigen Abend? Was denkst du, wie wird’s heute?
Michael Sele: Ich bin überzeugt es wird ein sehr schöner und spezieller Abend und ich freu‘ mich richtig, weil ich weiß: es werden viele Leute da sein. Vor allem die, die da sind, die kommen nicht nur um mal zu schauen, was wir machen, sondern die freuen sich jetzt schon seit Wochen oder Tagen wirklich auf das Konzert. Und das ist natürlich das Schönste, was passieren kann! Und ich bin gespannt, wie es bei uns funktioniert, wie die Stimmung ist. Manchmal ist der Anfang vom Konzert sehr wichtig: wie wird man empfangen? Wird man schon begrüßt, wenn man kommt oder sind sie eher zurückhaltend? Werden wir sehen…
Vielen Dank für das Interview!
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Zu den Konzertfotos...

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