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Festival-Preview: Emergency Exit Festival 2013
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Geschrieben von preacher_man   
Freitag, 18. Januar 2013
Schwarze Oster-Tradition
     

Auch zum diesjährigen Osterwochenende laden das Static Magazin Germany und die New Old Way Party wieder zum Emergency Exit Festival ins österreichische Vorarlberg.
Dornbirn - gelegen im "Dreiländereck" Österreich, Deutschland, Schweiz und somit aus ganz Europa gut zu erreichen - und sein Café Schlachthaus dienen erneut als Location für ein Wochenende im Zeichen von Gothrock und Postpunk, das auch diesmal Bands aus Großbritannien, Italien und Deutschland auf der Bühne vereinen wird. Im Gegensatz zum letzten Jahr, gibt es 2013 erstmals zum Karfreitag eine Warmup-Party im "Schlachthaus". Apropos WarmUp und Aftershows: Mit DJ Martin Oldgoth (UK), DJ Cyberpagan (DE), DJ Gianfranco (IT), DJ Illi (NOW Party) und DJ Exciter (Static Magazin) geht aus auch hinter dem DJ-Pult international zu und so kann davon ausgegangen werden, dass es auch auf der Tanzfläche genügend Abwechslung gibt. Außerdem wird nun, neben dem Konzertsaal, auch wieder der Café-Bereich mit warmer Küche geöffnet sein und zusätzlich der Merchandise-Bereich erweitert.

     

Die "Band"-Breite der auftretenden Künstler am Ostersamstag und -sonntag reicht auch in diesem Jahr von Newcomern bis zu alten Hasen. Über den Headliner Twisted Nerve aus Edinburgh muss man bei uns nicht mehr viele Worte verlieren. Das Ende der 70er gegründete Urgestein gilt als Partygarant im Postpunkbereich und hat dies oft genug seit seiner Reunion im Jahr 2007 bewiesen. Craig, Rikki, Norbert und Billy D gehören mittlerweile einfach zum guten Ton bei einem solchen Festival und werden mit ihrer Mischung aus Postpunk, Rock, Punk und Gothrockeinflüssen auch diesmal wieder für schweißgebadete Fans vor der Bühne sorgen.

Auch
Grooving In Green sind keine Unbekannten. Mit dem ehemaligen Solemn Novena Sänger Tron am Mikro und Pete Finnemore (Ex-Children on Stun) an der Gitarre ist das LineUp des englisch-nordirischen Gothrockkonglomerats Ende 2012 zum Duo geschrumpft. Einzig Drummachine Dr Toxic unterstützt die Beiden live. Dies tut allerdings der Musik keinen Abbruch, haben sie doch vor Kurzem erst ihr viel beachtetes zweites Studioalbum "Stranglehold" veröffentlicht, welches den tanzbaren, sphärisch dicht gepacktem UK-Goff der 90er in aufpolierter Version in die Neuzeit portiert.

Konnte man die britische Band
The Last Cry um Frontmann Andrew Birch vor zwei Jahren noch als Newcomer bezeichnen, muss man mittlerweile zugeben, dass sie sich durch ihre Bühnenpräsenz und extrovertierte Performance Rang und Namen erarbeitet haben. Mit ihrem neuem Album "Living In Grey" im Gepäck, headlinen sie in diesem Jahr den Freitag beim Emergency Exit Festival. Wir sind gespannt auf das neue Material.

Red Sun Revival kommen ganz frisch mit ihrem Debüt "Running From The Dawn" im Rücken nach Dornbirn. Die Bandmitglieder haben schon einiges auf dem Buckel. So ist beispielsweise Mastermind und Sänger Rob Leydon als Gründungsmitglied von Voices of Masada und Gitarrist von Adoration noch in guter Erinnerung und Gitarrist Matt Helm zupft nebenbei noch bei Pretentious, Moi?. Ihr Erstling "Running From The Dawn" ist Gothrock, wie man in mag - melodisch, tanzbar, eingängig - "catchy", wie die Briten sagen. Produziert und eingespielt mit so illustrer Hilfe wie Stephen Carey (The Eden House), Louis DeWray (Nosferatu) und Produzent Andy Jackson (Pink Floyd) kann der Gothrocker nicht viel falsch machen - weder bei der Scheibe, noch beim Konzert!

     

Alternative, Glam, New Wave haben Berlin Black auf ihrer Facebook-Seite als Genres stehen und das ist dann wohl auch drin in dem Gebräu. Hinzu kommen noch Anleihen beim Postpunk, beim Punk und diverse andere Einflüsse. Im Gegensatz zu seinen vorherigen Engagements bei Screaming Banshee Aircrew und Luxury Stranger, klingt die neue Band von Chris Tuke bei weitem frischer, vielleicht auch ein bisschen eingängiger, auf alle Fälle sehr viel versprechend. Wenn das, was man im Netz hören kann, auf der Bühne umgesetzt wird, kann man sich auf ein heißes Konzert freuen. Party pur!

Natürlich darf auch in diesem Jahr ein italienischer Vertreter beim EEF nicht fehlen.
The Stompcrash sind keine Neulinge mehr, auch wenn man in Deutschland bisher nicht allzu viel von ihnen gehört hat. Ein Grund mehr sich auf den Auftritt von Chris, Dani, Diego und Grace besonders zu freuen. Man könnte ihren musikalischen Einschlag wohl als Darkwave bezeichnen, der düsterer ist als bei anderen Vertretern des Genres. Oder einfach als Goth, der seine Wurzeln in den 80ern und 90ern hat. The Stompcrash hätten wohl wunderbar auf Sampler wie "Hex Files Vol. 3" gepasst. Kein Wunder, dass auch sie Erwähnung in Mick Mercers Buch "Music To Die For" fanden.

Aeon sable sind als letzte Band zum LineUp gestoßen. Das Essener Duo versteckt weder auf ihrem - mittlerweile kostenlos erhältlichen - Debüt "Per Aspera Ad Astra" noch auf dem im Dezember erschienenen Nachfolger "Saturn Return" die Anleihen beim Gothrock à la Fields oder Metal. Episch, manchmal progressiv, mal eher verträumt, mal vorwärts drängend und tanzbar, auf jeden Fall mit einem Faible für eine starke Bassgitarre, wird eine Einordnung wohl bei fast jedem Hörer anders ausfallen. Warten wir also ab, was uns live erwartet.

 

Update: Das Konzert von Twisted Nerve wurde abgesagt. Als Ersatz werden Christine Plays Viola einspringen!


Mehr Infos gefällig? Dann findet ihr hier noch einmal alles in der Übersicht:

     
Kurzinfo:
     
Was?   Emergency Exit Festival 2013
Wann?   Freitag, 28.03.2013 Warmup - ab 20.00 Uhr
Samstag, 29.03.2013 - ab 19.00 Uhr
(Berlin Black, Red Sun Revival, Christine Plays ViolaThe Last Cry)
Sonntag, 30.03.2013 - ab 19.00 Uhr
(The Stompcrash, Grooving In Green, aeon sable)
Wo?   Dornbirn (Östereich)
Wo genau?   Kulturcafé Schlachthaus
Wieviel?   Wochenendticket VVK: 20 Euro
Wochenendticket AK (nur Samstag erhältlich): 30 Euro
Tagesticket AK: 25 Euro
     
Mehr Infos & Tickets:
     
Emergency Exit Festival @ Facebook
Static Magazin Germany
The New Old Way

Emergency Exit Festival 2013 @ LabelLos.de

     

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