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M'era Luna 2012 - 11.-12.08.2012 - Flugplatz, Hildesheim
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Geschrieben von Moon & Frau Weltbeherrscherin   
Mittwoch, 12. September 2012
Moon und Frau Weltbeherrscherin go M'era Luna!
 

Freitag

Moon:
Ankunft: Freitag, gegen 21 Uhr. Für Moon ist es das erste, für Frau Weltbeherrscherin das sechste M'era Luna (allerdings zum ersten Mal mit Luftmatratze). Obwohl es eigentlich erst morgen Mittag los geht, sind schon jetzt nahezu alle Zeltplätze belegt und wir quetschen uns mit Müh' und Not noch irgendwo dazwischen. Schnell und ohne langes Anstehen noch das Bändchen geholt (...mit dem sich die Veranstalter mal wieder selbst übertroffen haben - ich meine, seriously - lachsrosa???) und los geht's, das Terrain erkunden.

Frau Weltbeherrscherin:
Wir drehen eine kleine Runde über die "Modelmeile" - die "Hauptverkehrsstraße". Ich komme mir vor wie eine Touristenführerin und wundere mich, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, da Straßenschilder für zu basteln - note to self: Plan fürs nächste Jahr.


Moon:
Heute Abend scheint sich alles und jeder auf dem Mittelaltermarkt, der bereits geöffnet hat, zu treffen. Es ist trotz vorgerückter Stunde noch angenehm warm, die Security entspannt und die Festival-Besucher freuen sich auf ein tolles Wochenende voller Konzerte.
Erster positiver Punkt bei diesem Festival für mich: Spültoiletten für umme!

Frau Weltbeherrscherin:
Da der Disco Hangar aufgrund seines extra Eintritts von uns gemieden wird, findet der Abend dann wenig spät ein Ende, nicht jedoch, ohne die feiner Weise nach wie vor kostenfreien sanitären Einrichtungen auf der Hauptverkehrsstraße zu testen. Schmerzlich vermisst wird von mir an diesem Abend das grüne Partyzelt, welches noch bei meinem letzten Besuch vor zwei Jahren schon am Freitag Abend für passende Musik und gute Laune auf der Hauptverkehrstraße gesorgt hatte.



Samstag

Start in den Konzert-Marathon. 39 Konzerte werden heute und morgen gespielt…mal schauen, wie viele wir schaffen ;)

Frau Weltbeherrscherin:
Nach einem gemütlichen Frühstück am Zelt beginnen wir an der Hauptbühne. Invaders aus Sydney, Australien, spielen ein kleines aber feines Set aus rockigen Nummern mit elektronischen Elementen vor einem - aufgrund des sehr guten Wetters - für diese Uhrzeit doch relativ großen Publikum. Zwar wirken die Jungs noch ein bisschen nervös und etwas "klein" für die große Bühne, ihre offensichtliche Spielfreude macht den Auftritt jedoch trotzdem zur einem gelungenen Auftakt des Konzerttages.


Moon:
Grüßaugust lassen wir zu Gunsten einer 5-Minuten-Terrine ausfallen, um dann bei Heimataerde wieder einzusteigen. Frei nach dem Motto "Lustig geht die Welt zu Grunde" rockten die Jungs in Ordensgewändern und einer durchaus hörenswerten Mischung aus Mittelalterklängen und klassischen Electro über die Bühne. Als Album muss ich das nicht unbedingt habe,n aber live ist Heimataerde durchaus unterhaltsam!

Frau Weltbeherrscherin:
Mein erstes Mini-Highlight des Festivals! Ein unterhaltsamer Auftritt voller guter Laune, der auch von den unvermeidlichen technischen Problemen, die Samstagvormittag mal so auftreten und gekonnt überspielt werden ("Kurios. Sie sehen eine Flöte und wie Sie hören - hören Sie nichts!"), nicht getrübt wird.


Moon:
Nach kurzer Umbaupause geht es auf der Hauptbühne weiter mit Roterfeld. Auf den Österreicher war ich ja sehr gespannt, da das was ich bisher gelesen und gehört hatte recht viel versprechend war. Nun ja, instrumentell ist Roterfeld nicht schlecht aber Sänger Aaron scheint noch Einiges an Live-Erfahrung sammeln zu müssen…weder Gesang noch Bühnenpräsenz wirkten wirklich ausgereift und überzeugend. Eine gute Gelegenheit, sich in den Hangar zu flüchten und auf den Hamburger Elektroproll Faderhead (Frau Weltbeherrscherin: liebevolle Betitelung meinerseits… wer den Mann mal gesehen hat, der weiß, was ich meine) zu warten. Während der Wartezeit bietet sich (leider) auch so mancher skurriler Anblick! Was bitte haben blinkende Plüschohren und neonfarbene Afro-Perücken hier verloren??? Zum Glück beendet Faderhead diese optischen Pausenverwirrungen und bringt mit schnellen, lauten und basshaltigen Electro den Hanger zum beben.

Frau Weltbeherrscherin:
Gewohnt sympathisch und verplaudert ("Wir haben ein neues Album. Das hat ne Single. Mit 'nem ziemlich tollen Video - da seh ich ganz schlank und muskulös aus!") zieht Faderhead das Publikum in seinen Bann. Der obligatorische Evergreen "TZDV" wird bei mir ab diesem Tag nur noch "Tanz zwo drei Bier" heißen. ;)


Moon:
Zwischendurch knipst Frontmann Sami mit fast schon kindlicher Freude Fotos für Mutti, die ihm sonst nie glauben würde, dass das Publikum wegen ihm so aus dem Häuschen ist. Und da Faderhead an seine mitsingenden Fans denkt, hat er den Text seines neuen Songs denkbar einfach gehalten: "With a fistful of fuck you!" - das konnte das Publikum problemlos mitbrüllen. Fazit: geiler Electro und ein sehr unterhaltsames Live-Erlebnis!
Bis zu unserem gemeinsamen Highlight des Tages teilen wir uns auf und ich besuche die erste der zwei Modenschauen im Disco-Hangar. Zu der Musik von Faderhead (ja, da musste er sich echt beeilen) präsentieren drei Designer ihre Kreationen. Die Extravaganzen halten sich zu meiner Enttäuschung allerdings sehr in Grenzen, auch wenn man von V-Couture schöne Korsagen bestaunen kann.

Frau Weltbeherrscherin:
Leider kommt es im Hangar zunehmend zu kleinen Verzögerungen, so dass ich von der nachfolgenden Band Rabia Sorda nur drei Songs mitbekomme, da ich "dringendere Verpflichtungen" auf der Mainstage habe. Es scheint mir jedoch so, als ob sich die Stimmung, trotz vorbildlichen Einsatzes von Frontsau Erk Aicrag, ein wenig abgekühlt hätte.
Draußen im Sonnenschein spielen derweil Letzte Instanz auf. Sänger Holly wirkt ein klein wenig zu routiniert und erinnert mich mit seiner komischen Wollmütze unangenehm an ein One Hit Wonder aus meiner Jugend, das sich gern in Glaskästen wälzte - doch die Musik ist gewohnt gut und wer bei Letzte Instanz was zu gucken haben will, richtet sein Augenmerk eh auf die Streicherfraktion - und so wird ein kleiner Strip von Violinist M. Stolz mit Jubelrufen und Applaus des vornehmlich weiblichen Publikums quittiert. Randnotiz: Das M'era Luna scheint sich immer mehr zu einer Art Fasching im Spätsommer zu entwickeln... so seh' ich mich zwischenzeitlich eingekesselt zwischen einem Ritter in kompletter Rüstung samt Helm, einem schwarzen Engel mit Riesenflügeln (so sichert man sich auch seinen Platz in der Menge) und einem zu groß geratenen Hobbit mit Schlapphut...


Moon:
Während Frau Weltbeherrscherin bei Letzte Instanz abfeiert, fülle ich frisch gemixte Festival-Brause in Tetrapaks, die man auf das Festivalgelände mitnehmen darf - bei der Hitze soll man ja viel trinken… ;)
Pünktlich zu Diary of Dreams stehen wir wieder gemeinsam vor der Bühne. Bei ihrem Auftritt auf dem diesjährigen WGT wirkten die Jungs (und vor allem Sänger Adrian) ungewohnt aggressiv. Warum auch immer - heute sind DoD einfach großartig! Lediglich Gaun:A beschwert sich über den hässlichen gelben Ball am Himmel, der den Gitarristen mit dem frisch geschorenen Iro konsequent anstrahlt. ;)
Die Umbaupause zu Fields of the Nephilim nutzen wir, um uns den Rest von Leæther Strip auszuschauen. Und ganz ehrlich: wenn man's verpasst hat, hat man eigentlich nix verpasst! Das dänische Elektro-Duo wirkt leider etwas altersschwach und irgendwie skurril. Ein musikalisches Highlight ist es nach dem bisher Gesehenen definitiv nicht. Also zurück zur Mainstage und den "Hütchenträgern" von Fields of the Nephilim. Im Jahr 1984 gegründet, bilden die Jungs um Mastermind Carl McCoy in der schwarzen Szene eine Institution. Doch, wenn auch musikalisch solide und mit Nebel schön inszeniert, ist der Auftritt von Fields zwar gut, aber nicht herausragend…vielleicht ist es für die Engländer einfach noch zu sonnig!?

Frau Weltbeherrscherin:
Das Überraschungshighlight des Samstags bietet sich anschließend für mich im Hangar bei DE/VISION. Mit der Musik der deutschen Synthpopper nur am Rande vertraut, erwarten Moon und ich nicht allzu viel als wir uns vor die Bühne begeben, werden jedoch von einem energiegeladenen Auftritt von Sänger Steffen Keth überrascht, der sich, nicht nur aufgrund seiner Tanzeinlagen (Moon: Ich hab selten einen Mann so vertieft in die Musik so gut tanzen sehen!), sondern auch durch den Einsatz eines echten Schlagzeugs - bei einer Electroband alles andere als eine Selbstverständlichkeit - als absolut sehenswert herausstellt.


Moon:
Die Spielzeit von Subway to Sally nutzen wir, um unsere Energiereserven aufzufrischen. Während sich Frau Weltbeherrscherin dann vor zur Mainstage kämpft, um einen guten Platz bei Placebo zu ergattern, drehe ich zwangsläufig eine Runde über die Händlermeile, denn bei Suicide Commando im Hangar ist einfach kein reinkommen. Das ändert sich glücklicherweise, nachdem auf der Hauptbühne die ersten Klänge von Placebo zu vernehmen sind. Suicide Commando glänzt wie immer mit einer gewohnt blutigen Videopräsentation und schnellem, aggressivem Industrial vom Feinsten. Bis in die letzte Reihe dringen die verzerrten aggressiven Sounds von Sänger Johan Van Roy und seinen Jungs - einfach geil!

Frau Weltbeherrscherin:
Mir steht der Sinn nach leichterer Kost und so beschließe ich, mir den heutigen Headliner Placebo in voller Länge anzutun. Eine Entscheidung, die ich, trotz Hildesheimer Jugend um mich herum, im Publikum nicht bereuen werde. Denn, man kann ja über Placebos Musik (und deren Tauglichkeit als Headliner für ein schwarzes Festival) denken, was man mag, aber Live-Qualitäten besitzen Brian Molko und seine Kollegen allemal. Besonders positiv hervorzuheben sind hier die kreativen und meist gut gelungenen Veränderungen der Live-Versionen aus dem Radio bekannter Placebo-Songs, bei denen selbst ein Kenner der Musik manchmal ein paar Sekunden länger braucht, um entsprechende Stücke zu erkennen (allen voran sei hier der aus dem Film "Eiskalte Engel" wohlbekannte "Every Me, Every You" erwähnt). Mein persönliches Highlight ist die Live-Darbietung meines ersten Placebo-Songs "I know".



Sonntag

Frau Weltbeherrscherin:
Der Sonntag beginnt für mich in einem überraschend gut gefüllten Hangar bei Eklipse - vier nett zurecht gemachte junge Damen, die, mit Streichinstrumenten bewaffnet, Instrumentalversionen bekannter Pop und Rocksongs darbieten. Die offensichtliche Nervosität, die höchstwahrscheinlich mangelnder Bühnenerfahrung zu verdanken ist, nimmt das Publikum ihnen jedoch nicht übel und es kommt tatsächlich, trotz der frühen Uhrzeit, so etwas wie Stimmung auf.
So richtig wach wurden Moon und ich allerdings erst einige Zeit später beim Auftritt von Lacrimas Profundere an der Mainstage und einem Cocktail in der Hand. Hat man den ersten Kulturschock überwunden ("Wo holt denn dieses zarte Bürschchen bitte so eine beeindruckende Stimme her?"), bieten die Darkrocker eine energiegeladene Show mit einem guten Mix aus neuen und älteren Stücken, wobei der aktuelle Sänger Rob wieder einmal unter Beweis stellt, dass er ohne Probleme in die gesanglichen Fußstapfen seines Vorgängers treten kann.


Moon:
Gut gelaunt flüchten Frau Weltbeherrscherin und ich vor Faun zu unserem letzten Bier ins Zelt. Auf dem Weg über das Festival- und Zeltplatzgelände begegnen uns allerlei kuriose Gestallten in bunten Hawaiihemden und ähnlichen, nach Aufmerksamkeit heischenden Outfits, so dass wir uns zeitweise eher wie im Zirkus als beim Festival vorkommen - frei nach dem Motto: Menschen - Tiere - Sensationen.
Nach der Bierpause steht für uns der Auftritt von The Beauty of Gemina auf dem Programm. Das Wetter ist super, die Stimmung bei allen sehr entspannt und abgesehen davon, dass es an Bier nur Becks gab - was soll da noch schief gehen? Der Auftritt der Schweizer ist großartig und Sänger Michael Sele bringt das Publikum nicht nur mit seiner Gesangsleistung, sondern auch kleinen Anekdoten auf seine Seite: "Wir haben ja auch schon letztes Jahr gespielt, draußen im strömenden Regen. Da haben sich die Veranstalter dieses Jahr gedacht: stecken wir sie lieber in den Hangar, sonst regnets wieder!". Der Sound ist gut abgemischt und - sehr schön zu sehen - selbst die Security feiert und tanzt fleißig mit. Viele Grüße an dieser Stelle an Sec 2005. ;)
Nach TBoG sprinten wir schnell rüber zur Mainstage, auf der Welle:Erdball gerade, passend zur Location, "Starfighter" anstimmt. Die C64-Jungs und Mädels sind gewohnt gut drauf und machen live einfach Spaß - und scheinbar: je größer die Bühne bzw. das Publikum, umso mehr!
Zu den Klängen von Schandmaul schlendern wir über den Mittelaltermarkt, wo sich einige die Zeit damit vertreiben, sich mit Hilfe von Strohsäcken gegenseitig von einem Baumstamm zu schubsen und wir, nach einem sehr leckeren Lángos, den Weg zurück zu den Bühnen antreten, bevor wir von den merkwürdigen Gestalten auf Stelzen noch in den Käfig gesteckt werden.

Frau Weltbeherrscherin:
Rotersand bieten im Anschluss im Hangar ein mitreißendes Konzert. Zwar wirkt die Rotersand-Dance-Crew höchstwahrscheinlich nicht nur auf Moon und mich eher befremdlich, doch spätestens zu Nummern wie "War On Error" und "Exterminate Annihilate Destroy", zu denen das komplette Trio wie die Berserker auf der Bühne umher spingt, ist wohl auch dem letzten Zweifler im Publikum klar, dass Rotersand endlich, nach einer zweieinhalb jährigen Pause, auf die Konzertbühne zurückgekehrt sind.


Moon:
Mir ist jedoch nach Unterhaltung (Sonne macht ja bekanntlich albern), also auf zu Eisbrecher, die sich auf der Mainstage bereits warm gespielt und geblödelt haben. Von der Musik kann man ja halten, was man will, aber Rampensau Alexx und seine Jungs liefern einfach eine gute und vor allem unterhaltsame Show ab! Ein Bad in der Menge zu "Schwarze Witwe" und die klassische Jodel-Einlage vor "This Is Deutsch" dürfen da heute natürlich nicht fehlen. Der 43-jährige Bayer weiß eben, wie er sein Publikum bei der Stange hält. Schön finde ich persönlich, dass man sieht, dass die gesamte Band riesig Spaß an dem hat, was sie macht.
Abgelöst werden Eisbrecher von den Altrockern von New Model Army. Zwar legen die Briten einen soliden Auftritt hin, vom Hocker reißen sie uns jedoch nicht. Eine gute Gelegenheit, sich noch einen guten Platz im Hangar für Hocico zu sichern und die letzten Songs von KMFDM anzusehen. Die Industrial-Rocker haben das Publikum bereits gut aufgeheizt - Gute-Laune-Krach vom Feinsten!
Mehr und mehr füllt sich der Hangar in freudiger Erwartung auf das mexikanische Cousin-Duo Hocico. Frau Weltbeherrscherin sucht sich weiter hinten ein sicheres Plätzchen, um nicht wieder versehentlich im Moshpit zu landen, denn der hat es bei den Auftritten der Mexikaner in sich! Todesmutig bleibe ich vorne - einer muss ja schließlich Fotos schießen. ;) Ganze sechzig Minuten lang bringt Sänger Erk mit verzerrter Stimme die Halle zum kochen - welch bemerkenswerte Ausdauer! In der Mitte sammelt sich die übliche Fraktion und tanzt oder vielmehr prügelt sich ihren Raum frei, an den Seiten tanzen die weniger Mutigen zu den schnellen Takten ihre Choreographien. Fazit: Hocico live ist absolut sehenswert, wenn man es laut, schnell und aggressiv mag. Man sollte sich jedoch vorher ein gutes Plätzchen suchen. ;)
Vollgedröhnt mit Bässen und Beats stellt In Extremo als letzte Band des Abends und des Festivals einfach einen zu großen Stilbruch dar und so beenden Frau Weltbeherrscherin und ich das M'era Luna mit einem wohligen Ohrensausen.


Fazit nach 2 Tagen und 18 Konzerten: es hat sich definitiv gelohnt! Positiv war der durchweg gut abgemischte Sound, die netten und entspannten Securities und die kostenlosen Spül-WCs und Duschen (auch wenn die Zeltdusche durchaus gewöhnungsbedürftig ist). Nicht so fein war das mehr als knapp bemessene Zeltplatzgelände, die gut versteckte Trinkwasserstelle auf dem Festivalgelände und dass es als Bier nur Becks zu kaufen gab. Letzteres sollte man zukünftig unbedingt ändern!!!

 
M'era Luna 2012 @ LabelLos.de
M'era Luna Website
 

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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 12. September 2012 )
 
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