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Terrolorkaust, Aesthetic Perfection & Faderhead - 05.03.2014 - "Magnet Club", Berlin
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Geschrieben von Moon   
Mittwoch, 12. März 2014

Aggrotech zum Aschermittwoch

Pünktlich um viertel nach Acht beginnen die Bässe im Magnet Club in Berlin Kreuzberg zu hämmern. Terrolokaust verschwenden keine Zeit mit Begrüßungsfloskeln sondern legen gleich ordentlich los. Bevor die Headliner des Abends - Aesthetic Perfection und Faderhead - die Bühne stürmen, sollen die Spanier Javi Ssagittar (Vocals, Lyrics) und Indio (Synths, Programming) schon mal bei den Fans für Stimmung sorgen. Die Jungs wissen, worauf es ankommt – immerhin haben sie seit ihrer Gründung 2006 vor Szenegrößen wie Hocico, Combichrist, Das Ich oder NOISUF-X bzw. deren tanzwütigem Publikum gespielt. Eine halbe Stunde später ist das Publikum ansatzweise warm getanzt und Terrolokaust räumen das Feld. Als Opener für eine halbe Stunde sind die Spanier durchaus OK, eine längere Setlist würde vermutlich in Eintönigkeit abgleiten. Nach den bisher gehörten Songs und gesehenen Clips hätte ich Live mehr "Bums" erwartet!

Nach einer kurzen Umbaupause stehen schon Aesthetic Perfection Sänger Daniel Graves, Drummer Tim Van Horn und Keyboarder Elliot Berlin auf der Bühne. Auch Aesthetic Perfection waren in den letzten Jahren als Support Act für viele verschiedene Elektrofraktionen, unter anderem die schwedischen Ikonen von Covenant, unterwegs. Nun befindet sich das amerikanische Dreiergespann als Headliner auf ausgedehnter Europatour – unter anderem seit dem 17. Februar zusammen mit Faderhead. Bemerkenswert und immer wieder geil ist es, wenn live Electro auch mit live Drums gespielt wird! Dazu Akrobatik am Keyboard und ein Frontman, der sich in Szene zu setzen weiß – das sorgt für gute Stimmung und etliche Schweißperlen beim Publikum. Im Gegensatz zu Terrolokaust wurden bei Aesthetic Perfection meine Erwartungen übertroffen… auch wenn, für meinen Geschmack, die Stimme von Sänger Daniel Graves noch verzerrter hätte sein können.

Zeit für Zugaben ist auch für Headliner Nummer eins, im eng gesteckten Zeitplan, nicht vorhanden – schließlich ist es mitten in der Woche und da hat es selbst in Berlin abends um 11 Uhr ruhig zu sein! Ein auf eine Leinwand projizierter Countdown zeigt an, dass es in einer viertel Stunde weiter geht. Durchaus praktisch, wobei man dann doch in Anbetracht der etwas überforderten Tresenkraft in eine leichte Panik verfällt, noch rechtzeitig ein Getränk zu ergattern

3 – 2 – 1 – 0 – weiter geht’s im Programm! Bisher habe ich Faderhead und seine Mannen an den Reglern stets energiegeladen auf die Bühne stürmen und Sänger Sami von der ersten Minute an mit dem Publikum witzeln sehen. Jetzt sah man allen (und vor allem Sami selbst) die Nachwirkungen der letzten 9 Konzerte – oder vielmehr der dazugehörigen Partys an! Ein paar Schluck Wodka aus der bereits halbleeren Flasche genügen dem Hamburger jedoch zum Aufwärmen und es geht in gewohnter Gute-Laune-und-Sprüche-klopf-Manier mit einem Mix aus älteren und brandneuen Stücken weiter. Wer das neue Album "Atoms & Emptiness" noch nicht auswendig kennt, wird mit Tanz-Klassikern wie "The Way To Fuck Good", "Swedish Models And Cocaine" und den entsprechenden Anekdoten bei (Tanz-)Laune gehalten. Nichts desto trotz ist nach einer dreiviertel Stunde auch für Headliner Nummer zwei Feierabend – mehr wäre bei den Jungs aber vermutlich eh nicht mehr gegangen ;). Wie leider üblich in Berlin wird das Publikum recht schnell mit, zum Konzert unpassender, Musik zum Gehen bewegt. Schade – aber bei den meisten klingelt der Wecker vermutlich eh viel zu früh.

Fazit des Abends: Manche Bands lässt man lieber in der Playlist nebenher laufen, andere Bands machen live einfach Laune! Und ein bisschen Aggrotech am Mittwoch hilft prima über die restliche Arbeitswoche!

Zu den Konzertfotos...

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