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Closterkeller: "Aurum"
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Geschrieben von Andreas Torneberg   
Montag, 2. November 2009
 

Während Closterkeller in ihrer Vergangenheit und diversen Plattenproduktionen immer wieder experimentell verschiedene Einflüsse einbezogen, ist ihr neuestes Werk ausgesprochen geschlossen und basiert auf den eigenen Klangspektren und die sind atmosphärisch rockend.
Keine Verbeugung vor neuesten musikalischen Entwicklungen. Was für Entwicklungen? War doch schon alles da - mal ganz grob: 70er Rock, 80er Wave, 90er Grunge und all die daraus resultierenden Spielarten ob Metal-Familie oder Elektro-Jünger. Ja, vielleicht kann man noch neue musikalische Horizonte irgendwo entdecken, aber
Closterkeller geht den anderen Weg, den traditionellen Weg der eigenen Erfahrung.
Das ist nicht und soll nicht sein Avantgarde oder Wutkomposition oder Provokation gleich welcher Art.

     

Das ist Unterhaltung auf hohem Niveau im Bereich dunkler, sphärischer Rockmusik mit breiten Gitarrenwänden auf weichen, begleitenden Keyboardteppichen und der alles tragenden Stimme der Ausnahmesängerin Anja Orthodox.

Manches, sogar vieles auf der neuen Platte "Aurum" erinnert an bereits Gehörtes von dieser Gruppe, reflektiert bereits bekannte Harmonien und Kompositionen, aber man merkt, wie reduziert, wie alles Nicht-Closterkellerhaftes eliminiert wurde, um eine gewisse Essenz zu gewinnen, die das Wesen von Anja Orthodox gemeinsam mit ihrer Band darstellt. Das Album ist dadurch gleichförmig geworden: Keine krachenden Highlights, aber auch keine Schwachstellen. Von daher nichts, was für den
Closterkeller-Fan eine Überraschung bedeutet oder eine Weiterentwicklung. Auch keinen Rückschritt, sondern eine Rückbesinnung. Das mag manchem Fan zu wenig sein, der von Anja einfach auch Ausnahmeleistung erwartet, wozu eine Entwicklung, eine musikalische Grenzerweiterung zählt. Doch wer Closterkeller nicht kennt, für den ist die neue CD eine runde Sache, die super in die Musik dieser Band einführt.

Fazit:
Keine Musik für die Clubs zum Tanzen, weder für die Beine, noch für das Gehirn, sondern druckvolle Musik für den Bauch und das Herz. Keine "moderne" Musik, sondern eher nostalgisch im alten Stil mit wunderschönen Gitarrensoli; rockende, schwermütige Poesie nicht ohne ein gewisses Pathos. Wollte man unbedingt Vergleiche finden, könnte man sich an
Anathema erinnert fühlen mit einer Prise Pink Floyd. Aber nur "erinnert fühlen"... denn Closterkeller haben ihren eigenen Klang.

Tracklist:
01. Ogród półcieni
02. Złoty
03. Nocarz
04. Vendetta
05. Na nic to
06. 12 dni
07. Deja vu
08. Nie tylko gra
09. Między piekłem a niebem
10. I skończona bajka
11. Matka
12. Dwie połowy
13. Królewna z czekolady

     
Closterkeller @ LabelLos.de
Closterkeller @ myspace
     

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