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Lord Of The Lost: "Fears"
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Geschrieben von Andreas Torneberg   
Montag, 8. November 2010
 

Wer sich verloren glaubt, findet in Hamburg seinen Herrn: The Lord Of The Lost kommen mit einer Schöpfung für das dunkle Volk, welche sie beschwört oder lindert - die Ängste, "Fears" drehen sich seit Februar auf den Plattentellern. Was zunächst mit industrialartigen Gitarrenriffs losbricht, entwickelt sich im Verlauf der CD variantenreich und spannend. Auch wenn manches Assoziationen zu bekannten Machwerken aufwirft, hat sich das musikalische Talent des Sängers und Gitarristen Chris Harms bemüht, diese zur eigenständigen Form zu verarbeiten.
"Break Your Heart" provoziert gewisse Parallelen zu
The 69 Eyes und kommt recht poppig und eingängig daher. "Dry The Rain" oder "The Measure Of All Things" gehen ein wenig - insbesondere vom tiefen, melodischen Gesang her - in Richtung der neueren Produktionen von Tiamat.

     

Wer sucht, kann finden, z.B. in "Last Words" eine Prise Megaherz. Lacrimosa, Marylin Manson oder Diary Of Dreams - die inneren Schubladen gespeicherter Klänge klappern ganz schön in der akustischen Kommode. Doch die richtige Mischung macht’s - gut abgeschmeckt und wohltemperiert werden aggressive Metaleinlagen durch sanftere Popstrukturen entschärft; fauchende Growls begegnen Refrains zum Mitsingen. Für jeden ist etwas zu finden. Wer es gern hitzig mag, kriegt sein Fett ab. Wer auf erotisch-gefühlvolle Streicheleinheiten steht, wird ebenfalls bedient. Mal in seinem Käfig tollwütig tobendes Raubtier, dann wieder romantisch schnurrender Schmusekater - Chris "The Lord" Harms schöpft aus seinen in den Jahren angesammelten Reserven.

Daraus entwickelt sich eine Mixtur, die keine neue musikalische Spezies darstellt, sondern sich den Bestrebungen jener Bands anschließt, aus den Rock/Pop/Metal/Electro/Gothic-Entwicklungen der letzten Jahre eine Erfolg versprechende Rezeptur zusammen zu stellen. Das ist wohl gelungen und klingt gut. Der Unterhaltungswert ist hervorragend. Die Provokation und Wut bleibt allerdings Mittel zum Zweck; so betrachtet Pose. Wer sich bislang verloren glaubte, findet sicherlich unter diesen Bedingungen viele, die sich zu dieser Führung dunklen Entertainments hingezogen fühlen. Zu Recht, das macht Spaß und geht gut ab. Professionell produziert, ideenreich - eine runde Sache.

Tracklist:
01. Last Words
02. Break Your Heart
03. Dry The Rain
04. My Deepest Fear
05. The Measure Of All Things
06. Till Death Us Do Part
07. Prologue
08. Never Forgive
09. To Die For
10. Vicious Circle
11. Not From This World
12. Nothing Words Can Say
13. Sooner Or Later

     
Lord Of The Lost @ LabelLos.de
Lord Of The Lost @ myspace
     

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