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The Hollow Circle: "November"
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Geschrieben von Andreas Torneberg   
Freitag, 17. September 2010
 

Ein dunkles, lichtscheues Trio zieht rund um jenen schiefen Turm, wovon es bisher nur einen in Italien gibt, seine Kreise: The Hollow Circle. Das frisch aus jenen Hainen gepresste Promo-Album zirkuliert nun auf dem hiesigen Abspielgerät für kompakte Scheiben, und die daraus entsteigenden Klänge breiten über das ohnehin schon trübe Zwielicht des Regentages einen schwarzen Schatten.

Sänger und Gitarrist der Band, The Fly, schrieb dazu: "Diese Promo-CD wurde in drei Tagen aufgenommen; Gitarre, Schlagzeug und Bass ohne Over-Dubbing oder Nachbearbeitung eingespielt."

Das verleiht der Aufnahme eine hörbare Spontanität und Direktheit, auch wenn man hier und da einige Störgeräusche registriert.

     

Endlich mal wieder eine old-school Goth-Rock Platte. Alles andere als modern. Alles andere als bahnbrechend oder innovativ. Aber dank einer spacigen bis psychedelischen Gitarre alles andere als langweilig, vielmehr sehr stimmungsvoll und unterhaltsam. Auf entspannte, unpathetische Weise ergänzen sich die drei Instrumente und laden zur Rückbesinnung an die düster-melancholischen Zonen der 80er. Neben trockenen, rhythmischen Bassläufen und schön gespieltem Schlagzeug, erweitern die phantasievollen Tonmalereien des erwähnten elektrischen Sechssaiters das gewohnte Spektrum; mal rhythmisch begleitend, dann wieder in die reizvolle Stimmung genialer Soli ausbrechend.

Was den hier lauschenden Ohren nicht so zusagte, ist der Vokalpart. Die melancholische, sparsam eingesetzte Stimme fällt zwar nicht aus dem Rahmen, aber bleibt hinter dem Niveau der übrigen Klangkulisse zurück. Beim Duogesang mit Ermy Styx stimmt noch nicht die Übereinstimmung; da wird es etwas zu spontan. Aber auch solo sollte noch was mit der Stimme passieren, vielleicht doch etwas Nachbearbeitung. Im Grunde fehlt der Stimme Spannung. Das gewisse Etwas, die Tiefe, die Vibes. Wenn da noch was in weiterer Bearbeitung zur finalen Version rausgeholt werden könnte, würde das der ganzen Musik sehr gut tun. Ach ja, und etwas länger von der Spielzeit sollte die amtliche Endscheibe ausfallen.

Fazit:
Insgesamt sind
The Hollow Circle wert, dass man sie im Auge bzw. im Ohr behält. Wie The Fly selbst sagt, sind heute viele munter in elektronischen Gefilden unterwegs oder machen Metal; aber mit The Hollow Circle bewegen wir uns in der eher dünn besiedelten Nische der ruhigen, unpunkigen Welt des charismatischen Goth-Rock.

Tracklist:
01. The Vampire’s Tragedy (Intro)
02. Stop
03. Wild Flowers In The Morning
04. Shine
05. Revenge
06. The Hollow Circle
07. Return
08. Human Fly
09. Amor Psycho (Outro)

     
The Hollow Circle @ LabelLos.de
The Hollow Circle @ myspace
     

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